Gut gemeinte Schutzprojekte, bei denen europäische oder amerikanische Organisationen Schutzgebiete im Amazonas anlegen, sind nicht effektiv genug und auf Spenden angewiesen. Warum nicht einfach den Regenwald in die Obhut der Menschen geben, die ihn am besten kennen, den Indianern, deren natürlicher Lebensraum er ist? Wenn dies auf eine Art geschieht, die den Indianern mehr Wohlstand beschert, als alle Angebote der Industrien, die den Regenwald abroden, gewinnt der Umweltschutz diesen Kampf auf der ökonomischen Ebene, was die Gegensätzlichkeit ökonomischer und ethischer Interessen aufhebt.
AmazonHerb bezahlt den Indianern einen Preis für die Kräuter, der, auf die Fläche umgerechnet, doppelt so hoch ist wie das beste Angebot der Industrien, die den Regenwald abholzen. Damit haben die Indianer einfach keinerlei ökonomischen Anreiz mehr, ihren Wald zur Rodung freizugeben. Neben diesem guten Preis investiert AmazonHerb 10 - 30% des Jahresgewinns in die juristische und anderweitige Unterstützung der Indianer. Nach langen bürokratischen Verhandlungen hat AmazonHerb in den verschiedenen Ländern des Amazonas - Gebietes erwirkt, dass die Indianer die Landrechte auf immer größere Gebiete des Regenwaldes erwerben. Inzwischen haben siebzehn verschiedene Stämme die Abholzungen in ihren Gebieten auf diese Weise gestoppt, und jedes Jahr kommen neue Stämme hinzu. In drei Jahren wurden so mehr als 120.000 ha Regenwald in die Obhut der Indianer gegeben. Mit jedem 25-Euro-Produkt, das ein Kunde bei AmazonHerb erwirbt, werden mindestens 5 m² Regenwald den Indianern zurückgegeben und mit jedem 65-Euro-Produkt mindestens 15 m². (Stand: Juli 2005)
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